Das Mausmobil der Ärzte gegen Tierversuche in Osnabrück

Das Mausmobil kommt!

Am Mittwoch, 07.09.2016 kommt das Mausmobil der Ärzte gegen Tierversuche e.V. nach Osnabrück. Sie werden am Bahnhofsvorplatz von 11 – 18 Uhr (Aufbau ab 10:30 Uhr) anwesend sein und über Tierversuche aufklären. Im Mausmobil befindet sich auch ein Bildschirm auf dem Beispiele zu sehen sein werden.

Die Ärzte gegen Tierversuche freuen sich auch über jede Unterstützung am Stand. Schaut vorbei! 🙂

Der Sommer ist da: Fairytale-Festival & Schloga-Openair

Es war wieder Festivalzeit in Osnabrück.
Wir haben auch dieses Jahr wieder die Möglichkeit gehabt, beim Fairytale Festival 2016 vom AStA am 11.06.2016 teilzunehmen. An unserem Stand boten wir süße Köstlichkeiten wie Kuchen und Torten an. Nach neun Stunden Festival war nicht nur der Süßkram leer, sondern wurden auch informative Worte gewechselt. Wir freuten uns, zur entspannten Atmosphäre mit beitragen zu können.

Das Wochenende darauf, waren wir beim Schloga Open Air zwischen der Mensa und dem EW-Gebäude im Einsatz. Von Tortellinisalat über belegte Brötchen bis hin zu Kuchen konnten wir die Besucher kulinarisch verwöhnen. Auch wenn das Wetter sich nicht entscheiden konnte, haben wir uns noch mehr gefreut, euch bei unserem Stand begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr.

Vielen Dank an Wilmersburger!

Nachtrag: Vortrag zu Fleischvermarktung von Friederike Schmitz

Vortrag und Diskussion mit Friederike Schmitz (u.a. Agrarlobby.de) am 27.04.2016 an der Universität Osnabrück.
Ein großes Dankeschön für die Fotos geht an Christian Adam / DIE AUGEN DER ANDEREN und Laura Stevens!

Hier nochmal Friederikes treffende Zusammenfassung des Abends:

„Gestern in Osnabrück beim Vortrag zu den Werbestrategien der Tierindustrie. Gut besucht u.a. von vielen Landwirtschaftsstudis, von denen einige das Portal Massentierhaltung aufgedeckt. So sieht es in deutschen Ställen aus betreiben, in dem sie transparent über die moderne Tierhaltung aufklären wollen. Per Jodel-App wurde zuvor von Agrarstudi-Seite noch aufgerufen, den Vortrag zu besuchen, denn „Wir müssen aufklären!“.
Tja, leider konnten sie dann aber kaum was zu kritisieren finden – vor allem dass Tierrechtler auch mal einseitig berichten, dass Bioschweine auch Leberparasiten haben, dass das Hausschwein vielleicht aus Asien stammt und dass der bio-vegane Landbau ja nicht funktionieren würde.
Letzteres scheint wirklich das letzte Argumente zu sein, das die Tierhaltung noch rechtfertigen könnte – wobei es auch dann, wenn es stimmen würde, nicht die Tierhaltung der gegenwärtigen Form und Menge rechtfertigen könnte, und schon gar nicht die Beschönigung und Ideologie, mit der sie verharmlost und beworben wird.
(Und zur Kritik des Arguments siehe Bio-veganes Netzwerk BVN)
Für die Darstellung der Tierhaltung durch den Verein „Massentierhaltung aufgedeckt“ richten wir vielleicht noch eine eigene Rubrik auf httpa//agrarlobby.de/:::http://agrarlobby.de ein, da ist auch einiges zu holen …
Motiviert sind die Betreiber*innen der Seite wohl auch durch die eigene Zukunftsangst, die gestern auch zur Sprache kam – Landwirt*innen haben es sowieso schon so schwer, und wir Kritiker*innen machen es ihnen noch schwerer. Das ist nachvollziehbar, aber eben kein Argument dafür, mit einer Praxis weiterzumachen, unter der Tiere massiv leiden, die Klima und Umwelt zerstört und zu globaler Ungerechtigkeit beiträgt.
Auch in einer besseren Gesellschaft gibt es viele sinnvolle und wichtige Dinge zu tun – das Einsperren, Verstümmeln und Töten von Tieren gehört aus meiner Sicht nicht dazu.
Vielen Dank an die Tierrechtsinitiative Osnabrück für die Organisation des Vortrags!! Und an DIE AUGEN DER ANDEREN für die Fotos!“

Filmvorführung Cowspiracy am 24.05.

Am Dienstag, den 24. Mai zeigen wir in Kooperation mit dem Unikino den Dokumentarfilm „Cowspiracy“, in dem es vor allem um die Beurteilung von Tierprodukten in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit geht. Filmbeginn ist um 20 Uhr im EW-Gebäude, Seminarstraße 20, Hörsaal E10.  Der Eintritt ist wie immer frei!
Außerdem werden wir euch mit kleinen Leckereien und Infomaterial versorgen. Früher kommen lohnt sich also!

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Zum Film
Cowspiracy: The Sustainability Secret ist ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2014, produziert von Kip Andersen und Keegan Kuhn, die zugleich als Produzenten auftraten. Der Film behandelt den Einfluss der Viehwirtschaft auf die Umwelt. Kernaussage des Filmes ist, dass die weltweite Fleisch- und Fischindustrie einen weit größeren Einfluss auf Klima und Umwelt schädigende Treibhausgase hat, als sämtliche anderen Abgasemissionen zusammengenommen. Dennoch findet diese bemerkenswerte Tatsache kaum oder gar keine Beachtung bei führenden Umweltorganisationen. Die Standpunkte von Umweltorganisationen zu diesem Thema werden explizit beleuchtet, darunter Greenpeace, Sierra Club, Surfrider Foundation und Rainforest Action Network.
Weitere Informationen unter: http://www.cowspiracy.com/.

Worldwide Vegan Bake Sale in Osnabrück

Auch dieses Jahr veranstalteten wir in der Osnabrücker Innenstadt wieder den Vegan Bake Sale, welcher Teil einer weltweiten Aktionswoche war.
Es gab jede Menge Kuchen und andere Leckereien gegen Spende zu erwerben.
Der Erlös geht vollständig an den Verein Free Animal e.V. , welcher sich um verschiedenste Lebenshofprojekte in Deutschland kümmert. Weitere Infos darüber findet ihr hier.

Veganes Café bei Tauschparties

Wir waren beim TAUSCHRAUSCH am 12.03. im GZ Ziegenbrink und dem ersten Osnabrücker FIRST HAND MARKT am 13.03. am Caprivicampus mit einem veganen Café am Start und haben die Gäste mit leckeren Gebäck und Informaterial versorgt.
Bei beiden Veranstaltungen wurde alles bis auf den letzten Krümel verputzt. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen darauf, das nächste Mal wieder dabei sein zu dürfen!🙂
…und der Termin für den nächsten Tauschrausch steht auch schon: am 19.11. werden wir wieder im Ziegenbrink dabei sein!

Vielen Dank an das Team von TauschRausch und dem FIRST HAND Markt!

Fleischvermarktung: Die Werbestrategien der Tierindustrie

Cover_FleischvermarktungAm Mittwoch, den 27. April um 18 Uhr hält Friederike Schmitz in der Uni Osnabrück (Seminarstraße 20 – EW-Gebäude-, Raum 15/E10) einen Vortrag mit dem Titel „Fleischvermarktung: Die Werbestrategien der Tierindustrie“. Der Eintritt ist natürlich wie immer frei und es wird anschließend Raum für eine Diskussion geben.

Seien es die Zustände in Schweineställen, das Schreddern von Eintagsküken oder der Umgang mit „Wegwerfkühen“: Die Kritik an der gegenwärtigen Nutztierhaltung lässt nicht nach. Zeit, etwas zu ändern? Nein, Zeit für mehr Öffentlichkeitsarbeit!

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, sagt:
„Es gibt eine große, kontinuierlich wachsende Gruppe an Verbrauchern, die der Landwirtschaft skeptisch gegenüber stehen. So vielfältig die Gründe dafür im Einzelnen auch sein mögen, sie lassen sich alle auf einen Punkt zurückführen: Unwissenheit beziehungsweise Halbwissen.“

Seit Jahren schreiben sich die Lobby-Verbände der deutschen Landwirtschaft „Information“ und „Transparenz“ auf die Fahnen. Sie organisieren Veranstaltungen, drucken Plakate, verteilen Broschüren, drehen Filmchen, gestalten immer neue Internetseiten und produzieren nicht zuletzt Berge von kostenlosen Lehrmaterialien für Schulen, die jährlich mehrere Millionen Menschen erreichen. Doch wie „objektiv“, „sachlich“ und „ideologiefrei“ sind diese Informationen wirklich, wie „ehrlich“ und „transparent“ ist die Tierindustrie?

Der Vortrag zeigt anhand vieler konkreter Beispiele und anhand allgemeiner Analysen, wie die Lobby-Organisationen versuchen, auf die gesellschaftliche Debatte zur Nutztierhaltung Einfluss zu nehmen – und dabei ein Bild der Nutztierhaltung zeichnen, das mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Über die Referentin:

Friederike Schmitz hat Philosophie und Neuere deutsche Literatur studiert, mit einer Arbeit zur philosophischen Methode von Wittgenstein und Hume 2013 promoviert und einen Sammelband zur Tierethik herausgegeben, der im Januar 2014 im Suhrkamp Verlag erschienen ist.

In den letzten Jahren sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an Philosophie-Instituten in Heidelberg, Tübingen und an der Humboldt-Universität Berlin gearbeitet.

Im Moment ist sie als Postdoc am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin tätig und verfolgt ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Tiere in der politischen Theorie“.

Außerdem ist sie in zwei Gruppen der Tierbefreiungsbewegung aktiv, nämlich bei Grüne Woche demaskieren und Tierfabriken-Widerstand.