Lesung aus „Wieso? Weshalb? Vegan!“ mit Hilal Sezgin

Am Mittwoch, den 25.01. haben wir für euch Hilal Sezgin eingeladen, welche aus ihrem neuen Buch „Wieso? Weshalb? Vegan!“ lesen wird. Der Eintritt ist wie immer FREI.
Beginn: 19 Uhr
Raum 15/130 (EW-Gebäude, Seminarstraße 20, OS)

hilal

Zum Buch:
„Vegan? Ist das nicht ein bisschen extrem? So denken viele, wenn sie zum ersten Mal davon hören. Dann kann man ja gar nichts mehr essen! Und: Das ist bestimmt nicht gesund! So lauten die Einwände, die sofort erhoben werden.
Doch ist es wirklich so extrem, den Tieren ihr Leben und ihre Freiheit zu lassen? Schließlich kann man sich auch vegan lecker und gesund ernähren. Oder ist es eher extrem, wie unendlich viel Leid wir den Tieren zufügen – für das leckere Schnitzel, die Milch im Kaffee, die coole Lederjacke? Verletzen wir damit nicht die Rechte der Tiere und ihre Würde? Oder haben Tiere so etwas gar nicht?
Eine spannende und leicht verständliche Einführung in das Thema Veganismus und Tierrechte.“

Zur Autorin:
Hilal Sezgin, geboren 1970, studierte Philosophie in Frankfurt am Main und arbeitete danach mehrere Jahre im Feuilleton der »Frankfurter Rundschau«. Seit 2007 lebt sie als freie Schriftstellerin und Journalistin in der Lüneburger Heide. Sie schreibt u.a. für »Die Zeit« und die »Süddeutsche Zeitung« sowie als Kolumnistin für die Meinungsseite der »taz«, das Feuilleton der »Frankfurter Rundschau« und der »Berliner Zeitung«. Ihr Buch ›Artgerecht ist nur die Freiheit‹ stand zehn Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste und erhielt begeisterte Rezensionen.

Literaturpreise:
Hilal Sezgins Titel ›Wieso? Wehalb? Vegan! – Warum Tiere Rechte haben und Schnitzel schlecht für das Klima sind‹ wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Klimabuch im Juli 2016 empfohlen.

17.01. im Unikino: Agrokalypse – Der Tag, an dem das Gensoja kam

Am 17.01. zeigt die Tierrechtsinitiative in Kooperation mit dem Unikino die preisgekrönte Dokumentation vom Regisseur Marco Keller („Gutes Soja, schlechtes Soja“). FREIER EINTRITT
Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Raum: 15/E10 (Seminarstraße 20, EW-Gebäude, Hörsaal E10)


Zum Film: (von http://www.agrokalypse.de/)
AGROKALYPSE erzählt die Geschichte der brasilianischen Ureinwohner vor dem Hintergrund des weltweiten steigenden Fleischkonsums und zeigt, wie wir mit Lebensmitteln die Welt verändern.
Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere.

Bis zu 12 kg Soja oder Getreide muss man verfüttern, um daraus 1 kg Fleisch zu gewinnen. Und um den weltweit steigenden Fleischkonsum zu decken, wird dementsprechend immer mehr Futtermittel, meist Gensoja, angebaut. Aber was für Konsequenzen hat dieser rasant wachsende Agrarsektor und der enorme Fleischkonsum der westlichen Welt?
Der Dokumentarfilm „AGROkalypse – der Tag, an dem das Gensoja kam“ geht diesen Fragen nach und verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In sehr persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt. Gleichzeitig begleitet die Kamera den Tofuhersteller Wolfgang Heck, der seit über 25 Jahren für den ökologischen Sojaanbau kämpft und für den es immer schwieriger wird in Brasilien nachhaltig mit Kleinbauern zusammenzuarbeiten.

Seine Weltpremiere feierte der Dokumentarfilm bei dem 12. Freiburger Filmfest. Trotz 38 Grad im Schatten, war die Vorführung restlos ausverkauft. Eine weitere ausverkaufte Vorstellung gelang u.a. auf dem 5th Enviromental Convention of Environmental Laureates mit über 350 Besuchern.

Nachhaltiger Weihnachtsmarkt am Westerberg

Die Grüne Hochschulgruppe Osnabrück veranstaltet an diesem Donnerstag, den 15.12.2016 von 15.30 bis ca. 21 Uhr einen nachhaltigen Weihnachtsmarkt am Westerberg.

Wir und einige andere Hochschulinitiativen sind auch mit dabei und präsentieren euch Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest und vegane Leckereien!

Impressionen vom TauschRausch

Auch dieses Mal haben wir wieder beim TauschRausch – Das Kleidungstausch Event in Osnabrück im GZ Ziegenbrink für die tauschwütigen Gäste ein veganes Café angeboten. Bei uns gab es wie immer einige Informationen rund um Klimaschutz, Veganismus und Nachhaltigkeit, sowie süße und herzhafte Leckereien.
Die Veranstaltung war wieder sehr gut besucht und die Gäste gut drauf.
Wir freuen uns, wenn wir auch nächstes Mal wieder dabei sein dürfen.
Danke für die gelungene Veranstaltung an das Team von TauschRausch.

Ein kurzes Video findet sich unter
https://www.facebook.com/TierrechtsinitiativeOs

TauschRausch-Party mit veganem Infocafé am 19.11.!

Am 19.11. findet im Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink von 15-18 Uhr

„Tauschrausch, das Kleidungstauschevent in Osnabrück“

statt. Dieses richtet sich vor allem an Mädchen* und junge Frauen*.
Die Tierrechtsinitiative wird dort mit veganen Leckereien und Infomaterial
vertreten sein. Schaut doch vorbei, wenn ihr Lust habt!

Die Ankündigung:
Dein Kleiderschrank ist voll und du hast trotzdem Lust auf neue, moderne Klamotten? Beim Tauschrausch können Mädchen und Frauen ab 13 Jahren gut erhaltene Accessoires und Kleidungsstücke, die nicht mehr gefallen oder passen, tauschen. Bring deine Freundinnen mit und los geht´s. Freue dich außerdem auf ein veganes Café von der Tierrechtsinitiative Osnabrück und ein geniales Gewinnspiel mit tollen Beautypreisen.

Kleiderannahme von 15-16.30 Uhr
Eintritt: 3 Euro (Garderobe inbegriffen)

Die Facebook-Veranstaltung findet ihr unter:
https://www.facebook.com/events/548595462001727/

tauschrausch

Rückblick auf den Vortrag „Die Psychologie des Tiereessens“ von Tamara Pfeiler

Am Donnerstag, den 3.11, durften wir Dipl.-Psych. Tamara Pfeiler bei uns in Osnabrück begrüßen. Sie referierte 60 Minuten über das Thema: „Wen streicheln, wen essen?“ und befasste sich anschließend mit Fragen und Anmerkungen aus dem Plenum.
Wir freuen uns, dass über 120 Menschen zu unserer Veranstaltung im EW-Gebäude erschienen und somit ihr Interesse an dem Thema bekundeten.

Frau Pfeiler leitete ihren Vortrag mit mehreren Fragen an das Plenum ein. So verblüffte sie durch die Darstellung der Anzahl von 124.000 getöteten Nutztieren (ohne Meerestiere) weltweit pro Minute.
Des Weiteren zeigte sie während ihres Vortrags das Gewaltparadox auf. Dies beschreibt den inneren Widerspruch der Gewalt gegen Tiere und der Empathiefähigkeit des Menschen, welche grundsätzlich vorhanden ist. Jedoch gibt es hier ein dominantes Überzeugungssystem, den Karnismus. Dieses System formt Gesetze, Einstellungen, Normen und unser Verhalten und spielt eine wesentliche Rolle bei der Sozialisation in unserer Gesellschaft.
Wen wir streicheln und wen wir essen, wird laut Pfeiler unter anderem von den Tieren zugeschriebenen geistigen Fähigkeiten und der Fähigkeit Schmerz zu empfinden, bestimmt. Je höher die geistigen Fähigkeiten sind, die dem Tier zugeschrieben werden, desto geringer wird die Essbarkeit des Tieres eingeschätzt und der Ekel vor dem Verzehr des Fleisches steigt.
Die psychologischen Lösungen des Fleischparadox/Gewaltparadox sieht Frau Pfeiler in einem moralischen Disengagement. So sorgt eine verzerrte Wahrnehmung von Fleisch, die Abwertung von Tieren, das Empathieempfinden, persönliche Überzeugung und Karnismus als Ausweg aus dem Paradox.

Wir bedanken uns herzlichst bei der Referentin und dem Plenum für den interessanten Abend und freuen uns euch bald auf einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

 

Vegan-Demo am Weltvegantag und Vortrag zur Psychologie des Tiereessens

Nächste Woche stehen in Osnabrück wieder zwei wichtige Veranstaltungen an:
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VEGANDEMO AM WELTVEGANTAG (1.11.2016, 11-16 Uhr in der Großen Straße)

Am Weltvegantag starten wir eine weitere VEGAN DEMO! Nach bewährtem Prinzip – die erste ihrer Art in Osnabrück!

Warum lebst du vegan? Lass es die Welt wissen! Die Gründe für eine vegane Lebensweise sind ebenso gut wie vielfältig. Mit der Vegan-Demo wollen wir nicht nur diese Gründe auf, sonder auch wie viele Menschen hinter ihnen stehen.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen, dass die Zeit der veganen Idee gekommen ist. Kommt zahlreich. Lasst uns die vegane Bewegung und die veganen Gründe ebenso wie die veganen Alternativen sichtbarer machen als je zuvor. Seid dabei bei einer weiteren großen Vegan-Demo von Animal Rights Watch. Ebenso viele gute Gründe, wie es gibt, vegan zu leben, ebenso viele gibt es, an dieser positiven Demonstration teilzunehmen.

Mit dabei ist auch die Tierrechtsinitiative Osnabrück, die auch für leckeres Essen sorgen wird!

Bitte berücksichtigt, dass wir ein klares Veranstaltungskonzept verfolgen: Mit Plakaten, auf denen ihr euren Lieblingsgrund für die vegane Lebensweise – vorbereitet oder nach euren Vorstellungen durch uns vor Ort erstellt – präsentieren könnt, wollen wir eine möglichst lange Menschenkette in der Innenstadt bilden. Wir sind bereit, uns in Gespräche interessierter Schaulustiger verwickeln zu lassen, sehen aber davon ab, Parolen zu schreien. Die Menschenkette ersetzt zudem den auf vielen Großdemonstrationen üblichen Demozug.

Wir bauen ab 10 Uhr auf, ab 11 Uhr seid ihr herzlich willkommen, das passende Plakat für euch zu finden bzw. zu gestalten. Bitte bringt keine eigenen Plakate mit. Wir wollen als Menschen bunt und verschieden, aber in der Sache und daher auch mit den Demoschildern einheitlich auftreten. Ab voraussichtlich 12 Uhr beginnt die eigentliche Aktion.

—Online-Aktion—
Online-Aktion zu den Vegan Demos (Teilnahme unabhängig von der Demo möglich!): https://www.facebook.com/animalrightswatch/photos/?tab=album&album_id=1013991412010615

Alle Vegan Demo Termine, Fotos und mehr, laufend aktualisiert unter vegandemo.ariwa.org.

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1VORTRAG ZUR PSYCHOLOGIE DES TIEREESSENS von TAMARA PFEILER (03.11.2016, 17 – 19 Uhr, Seminarstraße 20, Hörsaal 15/E10)
Die meisten Menschen mögen Tiere und möchten nicht, dass diese leiden. Dennoch scheint eine Ernährung ohne Fleisch für viele Menschen undenkbar. Kann im Kontext von Fleischkonsum von einem psychologischen Konflikt gesprochen werden? Welche pychologischen Prozesse spielen dabei eine Rolle und welche Auswirkungen haben diese auf die Wahrnehmung und Bewertung von Tieren? In ihrem Vortrag greift die Psychologin Tamara Pfeiler diese und weitere Fragen auf und erläutert anhand von neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnissen, warum Fleischessen als psychologisches Phänomen beschrieben werden kann.