Infostand und Leckereien beim TauschRausch vom 10. März

 

Letzten Samstag durften wir die zahlreichen Besucher*innen beim TauschRausch im GZ Ziegenbrink mit allerlei süßen und herzhaften veganen Leckereien versorgen. Es hat uns wieder sehr viel Spaß bereitet und wir freuen uns schon auf den nächsten TauschRausch!

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Vortrag “Fleischkonsum und Rollenbilder“

 

Eine Woche ist es schon wieder her, dass wir einem sehr interessanten Vortrag über den Zusammenhang von Fleischkonsum und Geschlechterrollenbildern lauschen durften. Wir bedanken uns hiermit noch einmal ganz herzlich bei Kevin Pottmeier vom Tierrechtstreff Münster für die spannenden Einsichten und natürlich auch bei allen, die dabei waren und mit uns diskutiert haben!

Sein Honorar wird Kevin übrigens an animals e.V. spenden. Sie betreiben einen kleinen Tierschutzhof und freuen sich immer über Unterstützung!

Vortrag “ Fleischkonsum und Rollenbilder“

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Tierausbeutung und stereotypen Geschlechterrollen? Ein tiefenkultureller Blick auf die Mensch-Tier-Beziehung gibt eine ähnlich eindeutige Antwort wie die Analyse gegenwärtiger Tierproduktwerbung: Ja! Reaktionäre Vorstellungen vom Frau- und Mannsein gehen mit auffälliger Regelmäßigkeit mit der Reproduktion eines speziesistischen Weltbildes einher. Der Fleischkonsum wird zum Gradmesser der Männlichkeit, während Frauen damit zu kämpfen haben, dass ihnen das genuin Menschliche abgesprochen wird: Sofern sie nicht gleich gänzlich objektifiziert werden, werden sie als irrational, unvernünftig und affektiv stigmatisiert – tierlich eben. Warum ist das so? Gibt es Wege dieses Denkschema zu durchbrechen?
Seid dabei, wenn die Tierrechtsinitiative am 09.03.2018 zum Vortrag „Fleischkonsum und Rollenbilder“ einen Sprecher des Tierrechtstreffs Münster einlädt, um die angedeuteten Thesen zu vertiefen und ausführlich zu diskutieren!

Wann: 09.03.18 um 18 Uhr

Wo: Gebäude 11, Raum 213, Schloß-Hauptflügel, Neuer Graben 29, Osnabrück

Filmvorführung „MORE THAN HONEY“ am 05. Dezember

Gemeinsam mit der Initiative Unifilm präsentieren wir „MORE THAN HONEY“ von Markus Imhoof – der Eintritt ist frei!

Albert Einstein soll einmal gesagt haben:
„If bees were to disappear from the globe, mankind would only have four years left to live.“

MORE THAN HONEY ist kein weiterer Film über das Medienereignis Bienensterben. Es geht um das Leben, um Menschen und Bienen, um Fleiss und Gier, um Superorganismen und Schwarmintelligenz.

Beginnend bei einem Imker in den Schweizer Bergen ist Filmemacher Markus Imhoof rund um die Welt gereist. In die USA, wo die Bienen in industriellem Massstab von Monokultur zu Monokultur transportiert werden, oder nach China, wo in gewissen Regionen die Blüten bereits von Hand bestäubt werden müssen.
Er trifft in Arizona Fred Terry, der sich auf Killerbienen spezialisiert hat, in Österreich die Familie Singer, die Königinnen züchtet und in die ganze Welt verschickt.
Er interviewt Wissenschaftler, erzählt von der phänomenalen Intelligenz der Bienen und ihrem sozialen Zusammenleben. Schlussendlich sind wir in Australien, wo das Bienensterben noch nicht angekommen ist und wo die junge Familie Baer-Imhoof ein Forschungsprojekt mit Bienen leitet.

Wird dort, auf einer einsamen Insel im Pazifik, die Arche Noah der Bienen sein?

Wann: Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20:00 Uhr
Wo: Hörsaal E10, EW (Gebäude 15) in der Seminarstraße 20, 49074 Osnabrück

Wir freuen uns auf euch!

Weitere Informationen zum Film findest du hier oder unter der Facebookveranstaltung.

Vortrag von Ilja Lauber am 28. November

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Vegan? Das ist doch das für Gesundheitsfanatiker, mit zu viel Geld und genug Zeit, erstmal ein Selbststudium in Ernährungswissenschaften auf sich zu nehmen! …nicht. Auch wenn der aktuelle Hype einen anderen Eindruck entstehen lässt: Es gibt einen Veganismus jenseits von Matcha und Mandelmus. In diesem Vortrag geht es darum, wie man sich als Veganer*in bedarfsgerecht, einfach und trotzdem überaus köstlich ernähren kann – auch mit knappem Budget, wenig Zeit und ohne zweistöckigen Biovegan-Supermarkt vor Ort. Auf die besonderen Bedürfnisse von Sportler*innen wird ebenfalls eingegangen.

Wann: Um 19 Uhr
Wo: Gebäude 11, Raum 212, Schloß-Hauptflügel, Neuer Graben 29, Osnabrück

Wer ist eigentlich Ilja Lauber?
Ilja Lauber, Baujahr ’80, lebt seit 20 Jahren aus rein ethischen Gründen vegan – was in der norddeutschen Kleinstadt Rotenburg damals nicht immer ein Spaß war. Mittlerweile leitet sie den örtlichen Kampfsportverein, ist aber meistens im Kraftraum des örtlichen Discount-Gyms anzutreffen. Nebenbei betreibt sie das größte deutsche Vegan-Forum, führt diverse Blogs und designt Vegan-Shirts.

Ilja hat das Fitnesskochbuch-Schrägstrich-Ratgeber Kick It Vegan! geschrieben, das zweite Buch, für Veganer*innen mit knapper Kasse, erscheint in wenigen Monaten.

Für mehr Informationen schau doch mal auf Iljas Homepage oder besuche die Facebookveranstaltung.

Infostand und Leckereien beim TauschRausch am 18. November

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Beim TauschRausch können Mädchen und Frauen ab 13 Jahren gut erhaltene Accessoires und Kleidungsstücke, die nicht mehr gefallen oder passen, tauschen. Frei nach dem Motto „Weitergeben statt Wegwerfen“ werden so Umwelt und Ressourcen geschont.

Wann: 15:00 bis 18:00 Uhr
Wo: GZ Ziegenbrink im Hauswörmannsweg 65 in Osnabrück

Und was machen wir dort? Neben unserem nachhaltigen Interesse, Kleidung nicht einfach so wegzuschmeißen und somit wertvolle Ressourcen zu schonen, sind wir mit einem veganen Café vor Ort. Es gibt, wie die letzten Male auch, Kuchen, Muffins, Kaffee und Tee. Also alles, was man nach einem anstrengenden „Shopping“Tag so braucht 😉

Kleiderannahme von 15 bis 16.30 Uhr
Eintritt: 3 Euro (Garderobe inbegriffen)


TAUSCHORDNUNG aus der offiziellen Veranstaltungsbeschreibung:

Du kannst maximal 10 Teile mitbringen.

Unser CREDO: Bringe bitte nur das mit, was Du selbst auch noch tragen würdest. Das heißt bitte achte darauf, dass die Teile gepflegt und in gutem Zustand sind.

ERLAUBT
– Moderne Bekleidungsstücke aller Art, Schuhe, Taschen, Schmuck & Accessoires

NICHT ERLAUBT
– Unterwäsche, Socken
– Strumpfhosen
– Badekleidung
– Schlafkleidung
– Kaputte, unsaubere Teile

An unserer Garderobe nehmen wir dir deine Jacke und Handtasche/ Rucksack gerne ab. Du kannst sie nach der Veranstaltung bequem bei uns abholen.

Unsere „Tauschwährung“ sind Knöpfe (voll umweltfreundlich 😉 Für abgegebene Teile erhältst du 1-4 Knöpfe.

Damit es fair bleibt …
• Schmuck: 1-2 Knöpfe
• Accessoires (Tücher, Taschen etc.): 2 Knöpfe
• Oberteile (T-Shirts, Pullis, Cardigans etc.): 3 Knöpfe
• Unterteile (Hosen, Röcke etc.), Kleider, Schuhe: 3 Knöpfe
• Jacken: 3 Knöpfe

Bitte habe Verständnis dafür, dass unsere Mitarbeiterinnen dies nach ihrem Ermessen und nach bestem Gewissen eigenständig an der Kleiderannehme entscheiden werden.

Du kannst so viele Teile mitnehmen, wie du Knöpfe hast. Am „Knopf-O-Mat“ kannst du Knöpfe gegen Kleidung/Accessoires einlösen.

Falls du bei unserer Tauschaktion nichts gefunden hast, kannst Du versuchen, Deine Sachen um 18 Uhr zurück zu tauschen, wir übernehmen aber keine Gewähr dafür, dass Deine Teile noch da sind. Alle übriggebliebenen Teile sind (automatisch) eine Spende für die MÖWE Osnabrück.

 

02.11.: „Irrtum Tierversuche“ – Film & Vortrag

Filmvorstellung und Vortrag „Irrtum Tierversuche“ von Katharina Feuerlein vom Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Beginn: 19 Uhr
Raum: 01/B01 (Universität Osnabrück, Kolpingstraße)
Der Eintritt ist frei!


Affen sind in Deutschland weiter ein beliebtes „Forschungsobjekt“, da sie genetisch sehr eng mit dem Menschen verwandt sind. Jährlich werden mehrere Tausend Affen in der Forschung (v.a. für Giftigkeitsprüfungen und in der Hirnforschung) verwendet. Auch Menschenaffen dürfen laut dem deutschen Tierschutzgesetz in Ausnahmefällen noch „genutzt“ werden, obwohl diese Möglichkeit eigentlich laut der EU in den Mitgliedstaaten abgeschafft werden sollte.
Während die Niederlande den Ausstieg aus Tierversuchen bis 2025 zum Programm gemacht haben, hält die deutsche Forschung weiterhin an Tierversuchen fest. Dabei gibt es mittlerweile viele Belege darüber, dass die Ergebnisse aus den Tierversuchen nicht auf den Menschen übertragbar sind. Meist kommen menschliche Erkrankungen bei Tieren natürlicherweise gar nicht vor. Deshalb werden deren Symptome bei jungen gesunden Tieren künstlich erzeugt. Die eigentlichen Ursachen der Erkrankung, Begleiterkrankungen und oft langjährige Krankheitsverläufe beim Menschen können damit aber nicht reproduziert werden.

So wundert es nicht, dass:

– lediglich 0,3 % der Ergebnisse aus 10 Jahren Grundlagenforschung zu einer Anwendung am Menschen führten

– 95% von im Tierversuch für wirksam und sicher erachteten Arzneimitteln im klinischen Test am Menschen versagen, ja sogar zu Todesfällen führten. Von den wenigen verbleibenden Wirkstoffen, die schließlich zugelassen werden, müssen ein Drittel wegen schwerer Nebenwirkungen mit Warnhinweisen versehen oder vom Markt genommen werden

– es für 2/3 aller Krankheiten weder ein Heilmittel gibt, noch bisher deren Ursachen herausgefunden werden konnten
jährlich 58.000 Menschen an den Folgen von Arzneimittelnebenwirkungen sterben.

Längst gibt es viele innovative tierversuchsfreie Methoden, die auf den Menschen fokussiert sind. Unter anderem mit Computersimulation, pluripotenten Stammzellen, Multi-Organ-Chips und Minibrains erfolgt moderne Wissenschaft durch individualisierte Medizin. Leider werden in diese Methoden nur wenige Millionen Euros pro Jahr investiert, im Gegensatz zu Versuchen mit Tieren, die eine Förderung von mehreren Milliarden Euros pro Jahr bekommen.

Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche fordert aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen die Abschaffung aller Tierversuche und damit eine humane Medizin, bei der Ursachenforschung, Vorbeugung und tierversuchsfreie Forschungsmethoden im Mittelpunkt stehen.
Mit meinem Vortrag möchte ich zunächst in Anknüpfung an den Film „Unter Menschen“ eine Übersicht über die Forschung an Affen in Deutschland geben. Anschließend werde ich Ihnen durch interessante Fakten zu Tierversuchen aufzeigen, dass Versuche an Tieren die Forschung in eine Sackgasse führen und eine Sicherheit vorgaukeln, die so nicht gegeben ist.

Medizinischer Fortschritt ist wichtig, Tierversuche sind der falsche Weg!